Tim Lippold

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Technikdidaktik

„Handlungsorientierung in der betrieblichen Ausbildung“

Profil

Während seines Lehramtsstudiums an der TU Darmstadt mit den Fächern Metalltechnik und Englisch arbeitete Tim Lippold als studentische Hilfskraft im Fachbereich 3. Nach Abschluss der ersten Staatsprüfung folgte der Vorbereitungsdienst am Studienseminar für Berufliche Schulen in Darmstadt. Er ist als Studienrat an den Gewerblich-technischen Schulen der Stadt Offenbach am Main tätig, wo er in der Berufsschule, der Fachschule für Technik sowie dem Beruflichen Gymnasium Metalltechnik und Englisch unterrichtet. Seit August 2016 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Technikdidaktik.

Lehrveranstaltungen

Paradigmen der Technikdidaktik

Ausgangspunkt Seit 1996 existiert die „Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe“ der KMK. Wesentlicher Bestandteil dieser Handreichung ist, dass Lerninhalte sich nach beruflichen Handlungsstrukturen und nicht mehr nach fachsystematischen Lerngebieten orientieren sollen. In einer qualitativen Studie wird erhoben, inwiefern diese, für den schulischen Bereich der Ausbildung verbindliche Vorgabe, auch im betrieblichen Teil der Ausbildung berücksichtigt wird. Dazu werden Unterlagen betrieblicher Ausbildungslehrgänge nach einem aus der Theorie abgeleiteten Kategoriensystem untersucht, welches durch im Materiel vorgefundene Merkmale erweitert werden soll. Mit Hilfe der gewonnenen Befunde wird ein qualitatives Erhebungsinstrument entwickelt, mit dem in Form von teilstrukturierten Interviews verantwortliche Ausbilder befragt werden, um Einblicke hinsichtlich der tatsächlich vorliegenden Umsetzungspraxis zu gewinnen.